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07.12.2017 IATF 16949
Frage & Antwort

8.6.5 Erfüllung gesetzlicher und behördlicher Vorschriften

Extern bereitgestellte Produkte sind Einkaufsteile von Lieferanten aus dem In- oder Ausland.
Gilt der Begriff "Herstellerland" für ein zugekauftes Teil oder für unser Endprodukt, in dem das Zukaufteil weiterverarbeitet wurde?

Antwort:

Da sich die Forderung im Abschnitt 8.6.5 findet, betrifft es Ihren Produktionsstandort, der sich der Zertifizierung stellt. Dies entnehme ich Ihrem ersten Satz, "für die eigene Produktion".

In der 8.4.2.2 ist die Unterscheidung noch einmal zu finden und vielleicht etwas eindeutiger:

Ausfuhrland - (Sub-) Lieferant, externer Anbieter
Einfuhrland - Organisation (eigene Produktion), Kunde, OEM
vom Kunden genanntes Bestimmungsland - Endverbraucher

Eigentlich ist es aber auch egal, da gemäß 8.4.2.2 ohnehin ALLE letztgültigen, anwendbaren, gesetzlichen, behördlichen und sonstigen Anforderungen erfüllt werden müssen. Letztendlich vom Gesamtsystem Fahrzeug, was aber voraussetzt, dass alle Einzelteile die Anforderungen für sich allein erfüllen müssen.

Beispiel: Wenn die Sitzbezüge die Anforderungen zur Brennbarkeit nicht erfüllen, erfüllen sie die Sitze und das Auto auch nicht. Resultat: Das Auto bekommt keine Typgenehmigung. Von den Prioritäten her fängt die Kette der Länder also stets hinten an.

IATF 16949

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Über den Experten

Hartmut Ide

Hartmut Ide hatte leitende Funktionen als Qualitätsmanager in der Autoindustrie inne. Seit 2008 arbeitet er als Berater für IQC - Ide Quality Consulting GmbH. Vom VDA QMC wurde er zum Mastertrainer IATF 16949 berufen. Für DGQ, VDA QMC und andere Organisationen ist er als Trainer und Prüfer für Auditoren und im QM-Bereich im Einsatz. Für das deutsche IATF Oversight Office übersetzte er den Standard IATF 16949 ins Deutsche.