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20.04.2020 FMEA
Frage & Antwort

Vermeidungsmaßnahmen

1. Muss in einer FMEA zu jedem Fehler zwingend eine Vermeidungsmaßnahme genannt werden/ vorhanden sein?

2. Wenn sich herausstellt, dass eine genannte Vermeidungsmaßnahme nicht wirksam wäre bzw. faktisch doch keine Vermeidungsmaßnahme darstellt - wäre dies mit einem NC1 oder NC2 zu bewerten?

Antwort:

Nein, es muss nicht zwingend eine Vermeidungsmaßnahme genannt werden. In diesem Fall tragen Sie "Keine" ein und Bewerten mit A=10. Aber in der Regel können Sie immer eine Vermeidungsmaßnahme bestimmen. Z.B. Auslegung zur Prüfbarkeit; Poka Yoke umsetzen...

Wenn nichts eingetragen wird, zweifelt der Auditor die Vollständigkeit der FMEA an. Bitte beachten Sie, dass das verbleibende hohe Risiko dieser Fehlerursache mit keiner Vermeidungsmaßnahme von einer übergeordneten Instanz frei zu geben ist.

Ob ein NC1 oder nc2 vergeben wird hängt davon ab, wie die nachweisliche Auswirkung auf das Produkt nach Versand ist. Wenn Sie eine ernsthafte Risikoanalyse durchgeführt haben und so auch eine Produktfreigabe erwirkt haben, ist es schwierig eine Hauptabweichung NC1 zu vergeben. Das kann aber bei der Verwendung von Basis-FMEAs oder Familien-FMEAs geschehen, wenn Sie nicht einen gesonderten Nachweis für Verifizierungen bzw. Validierungen vorlegen können.

FMEA

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Über den Experten

Nenad Bartolic

Nenad Bartolic sammelte Erfahrungen in der Nahrungsmittel-, Elektronik-, Automobil- und aktuell in der Automatisierungs- industrie. Er beschäftigt sich beruflich mit methodischen Lösungen im technischen Umfeld, und verwendet für den Wissenstransfer die FMEA-Methodik.