nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
28.05.2020 Auditleitfaden ISO 19011:2018
Frage & Antwort

Standard Operating Procedure (SOP) für Audits

Macht es Sinn eine SOP zu erstellen für interne, externe bzw Lieferantenaudits?

Meines Erachtens haben hier nicht nur interne Audits direkten Einfluss auf das Qualitätsmanagementsystem. Wie kann ich da meinem Vorgesetzten gegenüber argumentieren, die SOP zu splitten?

Meine Vorgehensweise wäre eine interne Audits-SOP und eine Lieferanten-SOP.

Antwort:

Mit Standard Operating Procedure ist im Deutschen die "Verfahrensanweisung" gemeint. Verfahrensanweisungen haben in den letzten Jahren an Bedeutung verloren und sind durch klare Prozessbeschreibungen bzw. Arbeitsanweisungen oder Handlungsanweisungen ersetzt worden. Mit den Prozessbeschreibungen wird beschrieben, WAS zu tun ist, in den Arbeitsanweisungen WIE es zu tun ist. Verfahrensanweisungen waren oft eine Mischung aus WAS und WIE und im Zuge der Umstellung der ISO 9001 auf die Version 2015 macht eine saubere Unterscheidung Sinn.

Mit Ihrer Einschätzung, dass nur interne Audits Einfluss auf das Qualitätsmanagementsystem haben, liegen Sie allerdings falsch. Die Ergebnisse des externen Audits (das kann ein Zertifizierungsaudit aber auch ein Audit eines Kunden sein) erfordern Maßnahmen und haben so Einfluss auf das QM-System.

Ich empfehle folgende Vorgehensweise:
1. Beschreiben des Prozesses "Audits managen", gültig für alle Auditarten, in der unternehmensüblichen Darstellung z.B. Flowchart mit Zuweisung der Verantwortlichkeiten für jede Aktivität. Die Aktivitäten im dem Prozess gelten für alle Arten von Audits. Hilfreich bei der Prozesserstellung kann Abbildung 1-Prozessablauf für die Steuerung eines Auditprogramms- in der ISO 19011:2018 sein. Allerdings sollten die Aktivitäten zur Maßnahmenbearbeitung und Wirksamkeitskontrolle der Maßnahmen ausführlicher beschrieben werden.

2. Verfassen einer Arbeitsanweisung "Interne Audits durchführen". Dort wird dann detailliert beschrieben, wie interne Audits vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden. Auch die notwendige Auditorenqualifikation und die Anforderung an die internen Auditoren wird dort beschrieben.

Auditleitfaden ISO 19011:2018

Unsere Expertin beantwortet Ihre Fragen zum Auditleitfaden ISO 19011:2018.


Stellen Sie unserer Expertin Ihre Frage!


Über die Expertin

Dipl.-Kauffrau Gabriela Zimmermann

Dipl.-Kauffrau Gabriela Zimmermann ist Geschäftsführende Partnerin der Unternehmensberatung ipu fit for success, Unterschleißheim. Sie ist EFQM-Assessor, 1st and 2nd party auditor IATF 16949:2016 und Prozessauditor VDA 6.3. Ihre Beratungsschwerpunkte liegen bei Prozessmanagement, Qualitätsmanagementsystemen, KVP und der Schulung interner Auditoren.